Wie und warum ich mich dazu entschied, mich auf den schwarzen Gürtel vorzubereiten.

Ein Blogbeitrag von unserer Danträgerin Elma
vor 6 Monaten

Viele, die mit Hapkido anfangen, haben irgendwann mal den schwarzen Gürtel im Kopf.
Für manche ist es ein tolles Ziel, für andere ein großer Traum, aber fast immer etwas, das noch in weiter Ferne liegt. Doch was ist, wenn dieser Traum plötzlich zum Greifen nah ist? Wenn du plötzlich an dem Punkt stehst, an dem du dich wirklich entscheiden musst: Gehe ich diesen Weg bis zum Ende oder nicht?

Kurz zu mir: Die meisten von euch kennen mich wahrscheinlich aus dem Training, entweder von den Drachen, wo ich assistiere, oder von den Adlern, wo ich selbst mittrainiere. Ich mache Hapkido seit Anfang 2015, also schon über 10 Jahren. Und vor fast 2 Jahren kam für mich genau dieser Moment: Stelle ich mich der Danprüfung, oder nicht?

Warum ich mich entschieden habe:
Ich habe mich dafür entschieden, weil ich mir selbst beweisen wollte, dass ich es schaffen kann trotz all meiner Zweifel. Für mich ist der Schwarzgurt nicht nur ein sportliches Ziel, sondern ein Symbol. Ein Symbol dafür, dass ich durchgehalten habe, dass ich in schwierigen Zeiten nicht aufgegeben habe. Er steht für all die Stunden Training, für Schweiß, Rückschläge, aber auch für Mut. Und ich wollte zeigen: Ich kann mehr, als ich mir manchmal selbst zutraue.

Wie es sich angefühlt hat:
Ehrlich gesagt: am Anfang war es überwältigend. Ich war nervös, voller Zweifel, hatte Angst zu versagen. Aber gleichzeitig fühlte es sich richtig an. Es war, als wäre aus einem Traum, plötzlich ein klares Ziel geworden. Trotz Stress, Müdigkeit und Unsicherheit hat mich genau das angetrieben, alles zu geben.

Und als ich es geschafft habe, war da dieses Gefühl… kein makelloser Sieg, sondern ein echter Stolz. Stolz, weil ich es durchgezogen habe, weil ich nicht aufgegeben habe und weil ich gezeigt habe, dass man manchmal viel stärker ist, als man selbst glaubt!

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