Vom Schüler zum Lehrer

Unser Lehrer Justin erzählt euch in diesem Blogartikel über seinen Weg und seine Entwicklung bei BENSO.
vor 3 Monaten

Mein Weg von einem schüchternen, ziellosen Schüler zu einem selbstbewussten Lehrer begann mit etwas so Einfachem wie einem Schwarz-Weiß-Flyer. Eines Tages fand ich einen Flyer von „Chong Ki Shin Hap Ki Do“ in meinem Briefkasten, der mich zu einer kostenlosen Probestunde in der Turnhalle meiner Grundschule, der Wilhelm-Busch-Schule, einlud. Dieser kleine Moment sollte mein ganzes Leben verändern. Nach meinem kostenlosen Probetraining im September 2013 wollte ich umgehend starten. Ich wurde als zweites Kind im Verein aufgenommen und erhielt die Mitgliedsnummer 13.

Zu der Zeit wuchs ich ohne eine echte Vaterfigur in einem teils sehr schwierigen Haushalt auf und hatte regelmäßig das Gefühl, keine Kontrolle über mein eigenes Leben zu haben. Kampfkunst schien mir der perfekte Weg zu sein, nicht nur körperlich stärker zu werden, sondern auch zu lernen, mit meinen Emotionen umzugehen und meine Gedanken zu beruhigen. Ich war und bin bis heute dankbar, dass Sahbum Nim Benjamin mir damals aufgrund meiner finanziellen Lage kostenlosen Unterricht gab. Mein erster Dobok – unsere traditionelle Hap Ki Do-Uniform – war ein Geschenk der Mutter eines Freundes, eine Geste, die mir dementsprechend viel bedeutete.

Der Unterricht wurde zu meinem Zufluchtsort und bot mir sowohl im Alltag als auch in der Schule Stabilität. Mit der Zeit erkannten immer mehr meiner Klassenkameraden die Vorteile von Hap Ki Do, und unser kleiner Verein wuchs schnell. Das gemeinsame Training, das Lernen und die Fortschritte in der Gruppe schufen ein Gemeinschaftsgefühl, das mir half, meine Herausforderungen selbstbewusster anzugehen.

Doch dann, im Jahr 2017, nahm mein Leben eine weitere herausfordernde Wendung. Aus familiären und persönlichen Gründen musste ich weit wegziehen und landete in einem Kinderheim. Plötzlich war ich von meiner vertrauten Welt und meinem geliebten Training getrennt. Der Verlust der Kampfkünste hinterließ eine große Lücke, und ich fühlte mich verloren. Meine persönliche Situation verschlechterte sich, und ich brach mein Abitur kurz vor den Abschlussprüfungen ab, sodass ich „nur“ ein Fachabitur erlangte.

Um meinen Auszug aus dem Kinderheim in meine erste eigene Wohnung zu finanzieren, arbeitete ich in unzähligen Aushilfsjobs. Diese Zeit war geprägt von Unsicherheit und der Suche nach meinem Platz in der Welt. Dann stieß ich eines Tages auf eine Stellenanzeige von „Martial Arts for Life“. Begrüßt von vertrauten Gesichtern und einem herzlichen Empfang, entschied ich mich schnell, zu meinem alten Lehrer zurückzukehren und meine Kampfkunstgeschichte dort fortzusetzen, wo ich vor einigen Jahren aufgehört hatte. Im März 2022 arbeitete ich also in Vollzeit als Trainer.

Die Rückkehr zur Kampfkunst war nicht nur ein Karriereschritt, um Geld zu verdienen, sondern ein Weg, meinen persönlichen Heilungsweg zu entdecken.

Heute widme ich mich sechs, manchmal sieben Tage in der Woche der Aufgabe, Menschen in jedem Alter dabei zu helfen, zu entdecken, wie Kampfkunst sie in ihrem eigenen Leben unterstützen kann.

Für mich ist Kampfkunst nach wie vor der Weg, ein stabiles und sicheres Leben aufzubauen. Die Disziplin, die ich durch das Training erlangt habe, hilft mir, klare, aber dennoch anspruchsvolle Ziele zu setzen, meinen Tagesablauf zu strukturieren und Probleme im Alltag effektiver zu lösen.

Es gibt für mich nichts Erfüllenderes, als meine Leidenschaft für die Kampfkunst hier bei BENSO weiterzugeben und Schüler aller Altersgruppen dabei zu unterstützen, über sich selbst hinauszuwachsen. Mein Weg vom Schüler zum Lehrer ist nicht nur ein beruflicher – es ist eine zutiefst persönliche Reise, die mich dazu befähigt, die Kontrolle über mein Leben zu übernehmen und etwas Sinnvolles in unserer Gesellschaft beizutragen. Kampfkunst ist mehr als nur ein Sport; es ist ein Lebensstil, der uns lehrt, stark, belastbar und leidenschaftlich gegenüber uns selbst und anderen zu sein. Denn dafür stehen wir hier bei BENSO.

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