5 Dinge, die ein professioneller Kampfkunstlehrer nicht tut!

Wie erkenne ich als Interessierter, ob es sich beim Übungsleiter um einen professionellen Kampfkunstlehrer handelt oder nicht?
vor 2 Jahren

Wie erkenne ich als Interessierter, ob es sich beim Übungsleiter um einen professionellen Kampfkunstlehrer handelt oder nicht? Wir widmen uns den 5 Dont‘s eines professionellen Kampfkunstlehrers:

  1. Unfreundliches Auftreten. Wenngleich im Kopf das Vorurteil herrscht, dass es sich bei Kampfkünstlern um Rohlinge handelt, so unterscheidet das freundliche Auftreten und der erste Eindruck den Profi vom Laien. Ein gepflegtes Äußeres wie eine gewaschene Kampfkunstuniform und ein korrekt gebundener Gürtel sorgen für einen guten Eindruck vom Start weg. Eine höfliche Begrüßung rundet das Gesamtbild ab und geht einer mit natürlich ausgestrahlter Offenheit des Kampfkunstlehrers.

  2. Unangemessene Sprache. Wenngleich ein Kampfkunstlehrer kein Linguistik Studium absolviert haben muss, ist es wichtig ein entsprechendes Vokabular und einen verständlichen Satzbau aufzuweisen. Auch spannend ist zu beobachten, ob er oder sie sich auf den Gesprächspartner einstellen kann. Beispielsweise in dem der Kampfkunstlehrer auf Augenhöhe zu Kindergartenkinder geht und eine Sprache nutzt, die leicht verständlich ist. Das Nutzen von Drohgebärden und nicht jugendfreier Sprache ist natürlich ein No-Go.

  3. Falscher Körperkontakt. Als Kampfkunstlehrer sollte man immer eine gewisse Distanz zu den Schülern wahren. Das heißt körperliche Berührungen müssen auf ein Mindestmaß reduziert werden und angemessen sein, bspw. High Five, Fist Pumps, o.ä. Natürlich benötigt es bei einem intensiven Sport wie Kampfkunst auch eine gewisse Körperlichkeit. Als Interessent ist daher idealerweise auf das Bauchgefühl zu hören. Wenn sich etwas komisch anfühlt, könnte es einen Grund haben, warum das so ist.

  4. Arrogantes Verhalten. Die Tätigkeit als Lehrer beinhaltet idealerweise die Gegebenheit, dass ich den Schülern an Wissen und Erfahrung voraus bin. Dieser Unterschied muss nicht durch arrogantes Verhalten ständig sichtbar gemacht werden. Es zeugt eher von einem schwachen Charakter, wenn ich mein Ego nicht im Griff habe. Hier hilft es auch gelernt zu haben meine Emotionen bestmöglich zu kontrollieren. Besonders Weißgurten, also Beginnern, gegenüber sollte ein Kontakt auf Augenhöhe selbstverständlich sein und lässt einen gut ausgebildeten Kampfkunstlehrer erkennen.

  5. Langweiliger Unterricht. Nicht vieles ist schlimmer als ein langweiliger und uninspirierter Unterricht. Nicht falsch verstehen. Wiederholungen im Unterricht und längere Übungssequenzen gehören dazu, dennoch ist es wichtig einen abwechslungsreichen Unterricht zu bieten. Auch muss ich als Kampfkunstlehrer auch immer „Entertainer“ sein und aktiv für Lernen, Spaß und das Schwitzen sorgen. Mit dieser perfekten Mischung steht dem Erfolg aller und einer positiven Entwicklung nichts entgegen.

Halte nach diesen fünf Punkten bei deinem Besuch in einer Kampfkunstschule Ausschau und höre auf dein Bauchgefühl.

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